The Remedies – Magnetic Boots

(English version)

The Remedies - Magnetic Boots (Cover)

 

Sebastian Lebelt – Musik und Texte, Gitarre, Gesang, Hintergrundgesang
Hendrik Lebelt – Schlagzeug, Gesang (14], Hintergrundgesang [15]
Peter Moewes – Keyboards, Melodica [9], Hintergrundgesang [2, 8]
André Schläger – Bass, Hintergrundgesang [2, 3, 14, 15]
Milan Greulich – Gitarre, Text [5]

Gäste:
Lars “Larry” Friedrich – Schlagzeug [10]
Susanne Moewes – Hintergrundgesang [15]
Markus Knobloch – Hintergrundgesang [15]

Produziert und gemischt von Sebastian Lebelt
Gemastert von Marco Sebastian Christ

(Sebastian Lebelt erinnert sich, wie das Album 2002 unter Zeitdruck fertiggestellt wurde: “Ich habe den Fostex Harddisk-Recorder mit Peters Windows98-Rechner gesynct und über eine alte RFT Hifi-Anlage gemischt. Zum Mixen hatte ich mir etwas Equipment vom Silbermond-Manager Ulf Wenderlich geliehen. Dann habe ich das an zwei Tagen gemischt und die geliehenen Geräte gerade so früh vor dem ersten Gig von Silbermond in Berlin, wo die Plattenfirmen anwesend waren, zurückgebracht. Keine Ahnung, wie ich das geschafft habe, ist mir heute ein Rätsel. Ich glaube, ich habe zwei Nächte durchgemixt.”)

 

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“Da soll es aber noch eine Platte geben…” – raunte man sich vor 20 Jahren zu, an den Tresen der wenigen übriggebliebenen Liveclubs zwischen Zittau und Lübbenau. Ja, The Remedies hatten 2003 tatsächlich ein weiteres Album aufgenommen, nach “Candles and Beer” von 1998. Doch “Magnetic Boots” erschien nie. Die Alternativ-Rock-Band aus der Oberlausitz hatte schon vor den Aufnahmen aufgehört, Konzerte zu spielen und löste sich wenig später auf. Der Albumtitel und einige Lieder lebten zwar in der Nachfolgeband Magnetic Boots bis 2010 weiter, doch das fertige Spätwerk verschwand in der Schublade.

Als die ehemaligen Bandmitglieder dann aber “Candles and Beer” mit Unterstützung von djummi records ins Streaming-Zeitalter herüberholten, lag die Frage nahe: Warum nicht auch das zweite Album endlich in die Welt entlassen? Eine wirklich gute Idee, denn die 15 Stücke klingen auch nach mehr als zwei Jahrzehnten erstaunlich frisch. Ob Indierock-Kracher (Gravity, Supersonic…), erwachsene Pop-Perlen (Breathing Time) oder auch kleine Albernheiten wie Steamboat – alles viel zu schade für die Schublade!





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